Wer Lotto spielt, unterstützt mit jedem eingesetzten Euro wertvolle gemeinnützige Projekte. So ist jeder Schein, unabhängig von der Anzahl richtig getippter Zahlen, ein Gewinn für das Allgemeinwohl.
2,8 Milliarden für das Allgemeinwohl Schnelle und direkte Hilfe Gesellschaftliche Verantwortung zentral Lotto 6aus49 bleibt der Renner GlücksSpirale – Glück für Spieler und soziale Einrichtungen Jeder Tipp ein Gewinn fürs Allgemeinwohl – egal wann und wo Lotto Bayern unterstützt Vereinsarbeit 2020

2,8 Milliarden für das Allgemeinwohl

Die Faszination am Lotto spielen ist seit der Einführung von Lotto in den 50er Jahren ungetrübt. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Hoffnung auf den großen Gewinn. Aber auch der Spaß am Tippen an sich und vor allem die Spannung bis zur Ziehung sind zentral. Was vielen nicht bewusst ist: mit jedem gespielten Schein werden unzählige gemeinnützige Projekte unterstützt. Denn mehr als ein Fünftel der Spieleinsätze kommt wohltätigen Vorhaben aus Bereichen wie Sport, Kultur, Soziales, Umwelt, Bildung oder Denkmalschutz oder Sport zugute. Mit der so genannten Konzessionsabgabe führen die Landeslotterien den Landeshaushalten zwischen 20 bis 24 Prozent des Umsatzes zu. Diese Konzessionsabgaben sind zweckgebunden und müssen von den Bundesländern für die Förderung von Kultur, Sport, Umwelt, Denkmalschutz oder Jugend eingesetzt werden. Darüber hinaus erhalten die Landeshaushalte zusätzliche 16,7 Prozent als Lotteriesteuer über deren Verwendung sie frei verfügen können. So kommen insgesamt rund 40 Prozent der Einnahmen dem Allgemeinwohl zugute. „2013 waren es 2,8 Milliarden Euro, das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr“, bestätigt Thomas Schäfer, Pressesprecher von Saartoto, der federführenden Gesellschaft des Deutschen Lotto- und Totoblocks (DLTB). 1,6 Milliarden Euro davon gingen im Rahmen der Konzessionsabgabe als direkte Fördersumme gemeinnützigen Projekten zu.

Mittelverwendung des Deutschen Lotto- und Totoblocks 2013 in Milliarden Euro

  Grafik Bilanz des Deutschen Lotto- und Totoblocks 2013 „Die Verteilung dieser zweckgebundenen Abgaben wird in jedem Bundeland durch das Landesgesetz bestimmt“, erklärt Thomas Schäfer von Saartoto. Im Saarland erhält beispielsweise der Landessportverband im Rahmen der Konzessionsabgaben ein Achtel des Gesamtumsatzes, im letzten Jahr 15 Millionen Euro. Zwischen 60 und 90 Prozent des Haushalts einzelner Sportvereine stammen aus diesen Konzessionsabgaben. So trägt das Spiel mit dem Glück entscheidend dazu bei, der Bevölkerung ein breites, finanzierbares Sportangebot anzubieten. Ein weiteres herausragendes Förderprojekt ist „der Urwald vor den Toren der Stadt“, ein Gemeinschaftsprojekt vom Ministerium für Umwelt, dem SaarForst Landesbetrieb und dem Naturschutzbund (NABU) Saarland e.V. „Das ist ein relativ großes Waldgebiet vor Saarbrücken, das einfach nur Wald sein darf“, so Thomas Schäfer. urwald-collage_fischreiher
Bäume im Saarlander Urwald

Der „Urwald vor den Toren der Stadt“ dient vielen Menschen als Erholungs- und Wandergebiet.

Mit der Unterstützung aus den Lottokonzessionsabgaben wird in dem über 1.000 Hektar großem Waldschutzgebiet seit 1997 auf jegliche wirtschaftliche Nutzung verzichtet. Der Wald entwickelte sich so zu einem regelrechten Urwald mit einer einmaligen Tier- und Pflanzenwelt. Auch bei Wanderern und Naturliebhabern ist der stadtnahe Urwald sehr beliebt. 2006 erhielt das Waldgebiet, das zum europäischen Naturerbe gehört, die UN-Auszeichnung als „UN-Dekade-Projekt Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

Schnelle und direkte Hilfe

In einigen Bundesländern wie Sachsen-Anhalt oder Saarland gibt es darüber hinaus eine direkte Förderung von Einzelvorhaben, die unabhängig von zweckgebundenen Konzessionsabgaben und Lotteriesteuer erfolgt. Thomas Schäfer: „Saartoto unterstützt auch mit den Überschüssen weitere gemeinnützige Projekte. Davon profitieren vor allem auch viele kleinere Initiativen wie Musikfestivals oder Aktionstage. Das sind jährlich nochmals rund vier Millionen Euro, die unser Aufsichtsrat entsprechend verteilt.“ Auch die Landeslotterie Sachsen-Anhalt fördert neben der Lotteriesteuer und den Konzessionsabgaben direkt gemeinnützige Vorhaben. 2013 wurden 413 Projekte mit 6,8 Millionen Euro aus den Bereichen Kultur, Soziales, Sport, kirchliche Denkmalpflege und Umwelt unterstützt. Darunter waren Vorhaben wie die Restaurierung der barocken Stuckdecken im Simonetti-Haus in Coswig, das Krallenaffengehege im Tiergarten in Stendal oder die Unterstützung des Vereins Kaiserfrühling Quedlinburg e.V. Auch die Sanierung und langfristig sichere Aufstellung des Cranach-Altars in der Kreuzkirche in Klieken konnte mit den rund 70.000 Euro von Lotto Sachsen-Anhalt realisiert werden.
Collage mit Bilder des Hochwassers 2013 in Magdeburg

Vom Hochwasser im Juni 2013 war Magdeburg besonders betroffen.

Besonders schnelle Hilfe war 2013 nach der Hochwasserkatastrophe gefragt, von der zahlreiche Bundesländer, auch Sachsen-Anhalt betroffen waren. Lotto Sachsen-Anhalt packte tatkräftig mit an und versorgte die Helfer vor Ort mit Getränken und half beim Sandsäcke schleppen. Darüber hinaus wurde 1 Million Euro als Sofort-Hochwasserhilfe für betroffene gemeinnützige Vereine und Einrichtungen bereitgestellt.

Gesellschaftliche Verantwortung zentral

Schon in den Anfängen der Lottogeschichte kam ein Teil der Einsätze sozialen Aufgaben zu. In der Nachkriegszeit wurden in vielen Bereichen dringend Mittel zum Wiederaufbau benötigt. Auch heute noch sind die gesellschaftliche Verantwortung und das soziale Engagement sehr wichtig. „Unser Hauptziel ist es, für das staatlich kontrollierte Glücksspiel ein hinreichend attraktives Spielangebot zur Verfügung zu stellen. Die daraus generierten Mittel fließen an die Allgemeinheit zurück“, bestätigt Thomas Schäfer. Die geförderten Bereiche werden direkt unterstützt, ohne dass ein Teil der Fördersumme in Verwaltung oder PR versickert. „Die meisten Gelder sind nicht sichtbar, aber es gibt wahrscheinlich keinen Sportplatz oder kein großes Festival, in dem kein Lotto-Geld steckt, auch wenn Lotto nicht als Sponsor mit Logos oder ähnlichem auftaucht“, erklärt Thomas Schäfer.

Verwendung der Einnahmen des Deutschen Lotto- und Totoblocks

Grafik Verwendung der Einnahmen DLTB 2013
  • ca. 50 %: die Hälfte der Einnahmen werden an alle Gewinner ausgezahlt (Totalisationsprinzip)
  • ca. 20 bis 24 % gehen je nach Bundesland als Konzessionsabgabe bzw. Zweckerträge an die einzelnen Länder (Verwendung für festgelegte Zwecke wie Sportförderung, Soziales, Kunstankäufe, Umwelt oder Jugendprojekte)
  • 16,7 % gehen als Lotteriesteuer in den allgemeinen Länderetat, die Bundesländer entscheiden selbst über die Verteilung der Steuereinnahmen
  • ca. 9,3 bis 13,3 %  Provisionen für die Annahmestellen (Pächter) sowie für Verwaltung und Einnahme der Lottogesellschaften
 

Lotto 6aus49 bleibt der Renner

Lotto 6aus49, der Klassiker der Lotterien, macht jedes Jahr den Hauptanteil am Gesamtumsatz aus. 4 Milliarden von rund 7 Milliarden Euro Gesamtumsatz des Deutschen Lotto- und Totoblock gingen 2013 auf das Konto von Lotto 6aus49. Von 903 Millionen Spielaufträgen waren 710 Millionen für Lotto 6aus49. Und mit jedem Schein unterstützen die Spieler den guten Zweck. Auch bei allen anderen Lotterien des DLTB geht ein fester Teil der Einnahmen an gemeinnützige Vorhaben. „Die Lotteriesteuer und die Konzessionsabgabe gilt für alle Spiele. Die Höhe der Konzessionsabgabe variiert jedoch pro Bundesland“, so Thomas Schäfer, Pressesprecher von Saartoto, der federführenden Gesellschaft des DLTB.

 Umsätze nach Spielen DLTB 2013 in Milliarden Euro

Grafik Umsätze nach Spielen DLTB 2013

GlücksSpirale – Glück für Spieler und soziale Einrichtungen

Ein Sonderfall stellt die GlücksSpirale dar, deren Förderanteil besonders hoch ist. Rund 27 Prozent der Einnahmen gehen als Zweckerträge an gemeinnützige Fördergeldempfänger. Die GlücksSpirale wurde 1970 gegründet mit dem Ziel, die Olympischen Spiele 1972 in München zu unterstützen. Dieser Grundgedanke gilt auch heute noch. Denn je ein Viertel der eingespielten Fördergelder geht an den Deutschen Olympischen Sportbund, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege. Weitere 25 Prozent kommen regionalen Institutionen in den einzelnen Bundesländern zugute aus Bereichen wie Natur- und Umweltschutz, Suchtbekämpfung, Kirche, Kultur und Sport. Allein im letzten Jahr kamen 60,2 Millionen Euro an Fördergeld zusammen. Insgesamt sind es seit 1970 rund 1,6 Milliarden Euro, die über die GlücksSpirale gemeinnützigen Vorhaben zugeführt wurden.

Prozentuale Verteilung der Einnahmen der GlücksSpirale

Grafik Verwendung der Einnahmen der GlücksSpirale

Jeder Tipp ein Gewinn fürs Allgemeinwohl – egal wann und wo

Die Spieleinnahmen kommen jeweils zu einem bestimmten Anteil über die Konzessionsabgabe dem Allgemeinwohl zugute – egal ob Spieler in Bayern, Berlin oder Hamburg ihren Lottotipp abgeben. Da jedes Bundesland seine eigene staatliche Lottogesellschaft besitzt, variiert die Höhe der Konzessionsabgabe je Bundesland und Spiel. Sie beträgt ungefähr zwischen 20 und 24 Prozent. Die Lotteriesteuer hingegen macht deutschlandweit 16,7 Prozent aus.
Symbolbild Kinder beim Fußball spielen

Jeder Tipp ein Gewinn für das Allgemeinwohl – auch der Vereinsport wird über die Lotto-Konzessionsabgaben gefördert.

So fördern Spieler mit jedem eingesetzten Euro gemeinnützige Projekte, egal in welchem Bundesland sie in der Annahmestelle oder auch online Lotto spielen. Denn staatlich lizenzierte Lottovermittler im Internet wie Jumbolotto leiten die Scheine an die entsprechende Landesgesellschaften je nach Wohnsitz des Spielers weiter. Allein in Baden-Württemberg wurden beispielsweise im letzten Jahr 132,2 Millionen Euro für den guten Zweck erspielt. Über den so genannten Wettmittelfonds kommen die Fördergelder unzähligen Projekten aus den Bereichen Sport, Kunst, Kultur, Denkmalpflege, Soziales und Wohlfahrt zu. Bis heute kamen insgesamt 6,9 Milliarden Euro zusammen. Auch in Sachsen wurden im Jahr 2013 insgesamt 111,9 Millionen Euro an das Land abgeführt, 49,4 Millionen Euro über die Lotterie- und Sportwettensteuer und 62,5 Millionen Euro an Reinerträgen als Konzessionsabgabe. Damit konnten viele gemeinnützige Projekte in den Bereichen Suchtprävention, Sport, Kultur, Umwelt, Jugend und Wohlfahrtpflege unterstützt werden. Allein aus der GlücksSpirale gingen weitere 1 Million Euro zu gleichen Teilen an die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, den Deutschen Olympischen Sportbund, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sowie an die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt.

Lotto Bayern unterstützt Vereinsarbeit 2020

In Bayern werden über die Konzessionsabgaben beispielsweise auch besonders zukunftsweisende Projekte unterstützt. Mit dem Wettbewerb „Quantensprung 2020 – Vereinsarbeit im nächsten Jahrzehnt“ belohnen Lotto Bayern und der Bayerische Landessportverband (BLSV) besonders innovative und zukunftsorientierte Vereinskonzepte. 2012 erhielt unter anderem der SV Immenreuth den mit 4.000 Euro dotierten „Quantensprung“ für seine Ideen, wie der Verein auch für junge Sportler attraktiv bleibt. Im Mittelpunkt stand dabei der Ansatz, den Vereinssport ganzjährig interessant zu machen. So wurde ein Tennenplatz (Hartplatz) für die Fußballer, ein Kleinrasenspielfeld für die jüngsten Kicker und eine Beach-Volleyballanlage mit sechs Flutlichtmasten gebaut.   Quellen: https://www.gluecksspirale.de/ https://www.lottosachsenanhalt.de/pfe/controller/InfoController/showPressFolder?gbn=11&loc=de&jdn=11 http://de.wikipedia.org/wiki/Lotto#Verwendung_der_Einnahmen http://www.blsv.de/blsv/sportwelten/wettbewerbe/wettbewerb-quantensprung-2020.html Geschäftsbericht Baden-Württemberg S. 20, Geschäfstbericht Lotto Sachsen-Anhalt S.13 Medien-Information DLTB: Erfreuliche LOTTO-Jahresbilanz 2013, 6.1.2014 Bilder: Susanne Renk TZS, Tourismus Zentrale Saarland, SteffenMD, Fotolia.com/grafikplusfoto