Kurioses
Freitag der 13.: Gluck oder Ungluck beim Lotto?
In Deutschland gilt der Freitag der 13. vielen als Ungluckstag. Andere schworen darauf, gerade dann Lotto zu spielen. Was sagen die Zahlen?
17. Januar 2025 · 4 Min. Lesezeit
Der Mythos Freitag der 13.
Die Angst vor dem Freitag dem 13. hat sogar einen wissenschaftlichen Namen: Paraskavedekatriaphobie. In Deutschland meiden manche Menschen an diesem Tag Reisen, Unterschriften oder eben Lotterieteilnahmen.
Andere drehen den Aberglauben um: Weil alle anderen weniger spielen, steigt statistisch die Chance, den Jackpot nicht teilen zu mussen - falls man gewinnt.
Was sagen die Ziehungsstatistiken?
Die Antwort ist schlicht: Der Wochentag oder das Datum hat keinerlei Einfluss auf die Ziehungsergebnisse. Die Lotto-Kugeln haben kein Kalendermodul. Eine Ziehung am Freitag dem 13. unterscheidet sich statistisch in keiner Weise von einer an jedem anderen Tag.
Wurden wir alle Samstagsziehungen analysieren, die auf den 13. eines Monats fallen, wurden wir keine statistisch signifikante Abweichung von den Normalziehungen finden.
Die Teilnehmerabsenkung - ein echter Effekt?
Interessanterweise gibt es Hinweise darauf, dass an Freitagen dem 13. etwas weniger Spieler teilnehmen. Falls diese Woche ein Jackpot fallt, musste er auf weniger Gewinner aufgeteilt werden - theoretisch ein leicht hoherer Einzelgewinn.
Dieser Effekt ist in der Praxis jedoch minimal und kaum messbar. Die Spielerzahlen variieren viel starker durch Jackpot-Große und Medienberichterstattung als durch Datumssymbolik.
Fazit
Spielen oder nicht spielen an Freitag dem 13. - das ist allein eine Frage des personlichen Aberglaubens. Statistisch macht es keinen Unterschied. Und wenn der Aberglaube dir Freude macht, sprich dir das Datum als Glucksbringer aus - warum nicht?